Bevorstehende Demo:
Protest gegen das Delfin/Waltöten in Taiji / Japan und auf den Färöer Inseln

Veranstalter: Aktion Fair Play
Wo: Hiroschimastr. 6 – 10785 Berlin
Eingeplante Zeit: 2 Stunden
Facebook-Veranstaltung: https://fb.me/e/J7nbIkXv

Ablauf:
12 Uhr: Fotoaktion vor der japanischen Botschaft
13 Uhr: Fotoaktion vor der dänischen Botschaft
(Wir laufen von der japanischen zur dänischen Botschaft)

Wir möchten einzelne ausgedruckte Buchstaben hochhalten, die dann Sätze ergeben und davon Fotos erstellen.

Die Fotoaktion findet direkt vor den Botschaften in Berlin statt! -Keine Laufdemo-

Wir, Aktion Fair Play Berlin, möchten erneut zum friedlichen Protest gegen das grauenhafte Delfin- und Waltöten in Taiji/Japan und auf den Färöer Inseln aufrufen. Wir möchten vor beiden Botschaften ein Zeichen setzen, denn es spielen sich jedes Jahr grausame Szenen in Taiji und auf den Färöer Inseln ab. Sea Shepherd (Organisation zum Schutz der Meeresbewohner / gegründet von Paul Watson) berichtet jedes Jahr von einem blutigem Gemetzel, welches das Meer in beiden Ländern rot färbt. Die Tiere (meist Kleinwale und Delfine) werden vom Meer in die Buchten getrieben und dann grausam getötet. Es sind in den letzten Jahren Tausende Tümmler gefangen worden und warteten auf ihre Hinrichtung, oder die Dressur für ein Delfinarium.

Hintergrund zu Taiji:
Ein idyllisch anmutender Platz – die Bucht von Taiji. Doch seit im Sommer 2009 der Dokumentarfilm mit dem schlichten Titel DIE BUCHT (englisch THE COVE) enthüllte, was sich hier regelmäßig abspielt, stehen die Bewohner des japanischen Fischerortes in der internationalen Kritik. Jedes Jahr, zwischen September und März, werden dort Delfine in Treibjagden gefangen – Delfintrainer suchen die schönsten Tiere für Delfinarien heraus. Die anderen Tiere werden grausam abgeschlachtet. Das Fleisch der kleinen Meeressäuger, obwohl stark mit Giftstoffen belastet, wird in Supermärkten verkauft und an Schulkantinen verteilt. Die japanische Öffentlichkeit erfuhr bislang von all dem nichts.
Außerdem macht Japan weiter Jagd auf Wale und missachtet damit das Gerichtsurteil des internationalen Gerichtshofes in Den Haag. Siehe: http://www.sueddeutsche.de/…/nach-urteil-des…

Hintergrund zu den Färöer Inseln:
Jedes Jahr werden im dänischen Protektorat der Färöer bis zu 1.000 Grindwale und andere Kleinwale auf ihren Wanderrouten gejagt und brutal getötet. Diese Praxis ist bekannt als „Grindadráp“ oder „Grind“.
Diese grausame und blutige Treibjagd geschieht einerseits mit der Unterstützung der dänischen Regierung, inkl. dänischer Marine, verletzt andererseits jedoch internationale Gesetze.
Die Färinger berufen sich hierbei nach wie vor auf eine alte Tradition. Das Grind ist ein grausames und überholtes Relikt aus alter Zeit und mittlerweile nur noch ein blutiger Sport, der zur bereits vorherrschenden andauernden Plünderung der Ozeane beiträgt und verheerende Folgen hat. Ein einziges Grind kann eine Walschule extrem dezimieren oder sogar völlig auslöschen.
Bei den Grinds werden wandernde Grind- und andere Kleinwale in flachem Wasser zusammengetrieben und abgeschlachtet. Dieser Prozess kann teilweise über mehrere Stunden dauern und ist für die Tiere mit extrem viel Stress und Leid verbunden.

Dieses Jahr besonders grausam und schockierend:
Am 12. September 2021 wurden beinahe 1.500 Weißseitendelfine im Zuge einer jahrhundertlangen Tradition im Skala Fjord abgeschlachtet. Ein neuer Rekord.

Der jährliche „Grind“, bei den Färöer-Inseln, kostete dieses Jahr 1.428 erwachsenen Weißseitendelphinen und ihren unzähligen Jungtieren das Leben.

Was als Tradition im 16. Jahrhundert (1584) unter anderen Bedingungen begann, wird auch heute noch durchgeführt und färbt das Meer jährlich in den Buchten dunkelrot. Obwohl jedes Jahr einige hundert Kleinwale durch menschliche Barbarei ihr Leben lassen müssen, erreichte man nun einen traurigen neuen Rekord. Die ganze Welt ist entsetzt und fordert ein Ende dieser überflüssigen Tradition!

Wir möchten mit diesem Protest direkt vor den Botschaften in Berlin auf dieses Unrecht aufmerksam machen und Japans und Dänemarks Regierung zeigen, dass wir es nicht müde werden, für diese wundervollen Wesen unsere Stimme zu erheben. Wir werden eine Fotoaktion zuerst vor der japanischen Botschaft abhalten und dann laufen wir – ca. 10 Min. – zur dänischen Botschaft, um auch dort eine Fotoaktion abzuhalten und dort die restliche Zeit zu verbringen.

Bitte unterstützt uns , teilt die Veranstaltung und kommt gerne mit kreativen Schildern ❣️

Wir distanzieren uns vehement von rassistischen Äußerungen und radikalem Gedankengut.
Das hat in dieser Veranstaltung und auch bei der Demo vor Ort nichts zu suchen.

Unsere Fotos dürfen nur nach Absprache mit Aktion Fair Play auf anderen Seiten genutzt werden.
Corona-Hygienemaßnahmen müssen eingehalten werden.